deadLine

deadLine gründeten sich im Mai 1997. Am Anfang stand die gemeinsame Begeisterung für Guns’n’Roses und Nirvana sowie die Idee, eine Hardcore- und Hardrockband auf die Beine zu stellen. Bis 1999 dauerte die Suche nach einem Sänger, der das sich immer deutlicher entwickelnde musikalische Konzept erfüllen konnte, als der in Polen gebürtige Marek schließlich dazukam. Von diesem Zeitpunkt an begann die deadLine-Maschine zu rollen. Die Band spielte den gesamten Großraum Berlin und erspielten sich s...

Steckbrief
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deadLine
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deadLine Lyrics
Where did you go where did you stay You could have called it doesn t matter N...
if you love me don t go if you need me say it so I have offered my love I hav...
Everlasting Joke This is it no future for my name suspicion of no open end ca...
Biografie deadLine

deadLine gründeten sich im Mai 1997. Am Anfang stand die gemeinsame Begeisterung für Guns’n’Roses und Nirvana sowie die Idee, eine Hardcore- und Hardrockband auf die Beine zu stellen. Bis 1999 dauerte die Suche nach einem Sänger, der das sich immer deutlicher entwickelnde musikalische Konzept erfüllen konnte, als der in Polen gebürtige Marek schließlich dazukam. Von diesem Zeitpunkt an begann die deadLine-Maschine zu rollen. Die Band spielte den gesamten Großraum Berlin und erspielten sich so langsam aber sicher einen Namen, was schließlich der erste Platz auf dem Berliner Emergenza-Finale im Jahr 2001 verdientermaßen belegt. Mit dem Erscheinen der EP 7thousand Miles bekam die ganze Sache dann den entscheidenden Dreh. Weitere überregionale Touren, unter anderem im Vorprogramm von Get Up Kids, Fu Manchu, Lifehouse und Mother Tongue sowie Festival-Gigs bei Rock am Ring / Rock im Park 2002 / Berlinova 2003 brachten die Jungs auf die Straße. „Das hat viel gebracht,“ kommentiert Sänger Marek. „Vor allem die Tour mit Mother Tongue hat uns sehr beeinflusst. Was und wie sie gespielt haben, ihre Coolness und Professionalität - und wir haben uns sehr gut verstanden.“ Das letzte Jahr steckte für deadLine voller Erfahrungen, denen sie mit offenen Augen begegneten und die sich auch in den Aufnahmen für goodLife fruchtbar niederschlugen. Nachdem deadLine mit der EP 7thousand Miles erste Erfahrungen sammelten erweist sich goodLife als ein gelungener Reifeschritt in die richtige Richtung. Das Songmaterial wurde kraftvoll und präsent mit der Hilfe von Wolfgang Stach (Emil Bulls, Such A Surge...) in Sound gesetzt, die Band geht überzeugend und locker mit den eigenen Fähigkeiten um, und das ganze Album wirkt homogen und interessant zugleich. Songs wie As I Told You, Close Your Eyes, Call und Rain greifen tief und sicher in die Emotionen, The Calculated Risk, Without You und Talk To Me verfügen über eine neu gewonnene Komplexität, die souveränes Songwriting voraussetzt. Insgesamt stellen sich deadLine mit Ihrem selbstbewussten Debut goodLife eigenständig, kraftvoll und markant dar. deadLine sind eine Band in Bewegung, die tagtäglich in und mit ihrer Musik leben. deadLine-Songs entstehen in einem organischen Prozess, der die Entwicklung der Band begleitet. „Manche der Songs sind schon ein wenig älter,“ so Marek. „Etwa 1650 und Cold Day, die schon geschrieben waren, als wir die EP aufnahmen, She hatten wir ja auch schon auf der EP. Close Your Eyes, Without You und Talk To Me entstanden erst nach den Touren.“ deadLine treffen sich regelmäßig in ihrem Übungsraum und arbeitet stetig an neuem Material. Mal kommen Marek oder Fabian mit fast fertigen Songs an, die es vor allem zu arrangieren gilt, mal jamt man auf rudimentären Ideen herum, bis mit ein paar zündenden Ideen langsam aber sicher fertige Songs draus werden. Eben so, wie man sich eine Bandarbeit vorstellt, aus dem Leben heraus, ohne vorgefertigtes Kalkül. So ist goodLife dann auch eine Zwischenbilanz über den aktuellen Stand deadLines. Im Studio bekamen die Tracks ihren letzten Schliff, wobei deadLine keine Berührungsängste mit digitaler Technik und mehrfachen Overdubbings hatten. „Ein Album ist an sich schon ein Kunstprodukt,“ erklärt Marek. „Man holt das Beste aus der Band und den Songs heraus, man kann ein bisschen experimentieren und an Details wie Backgroundvocals und mehrstimmigen Gesangssätzen feilen. Ein Album soll ja auch etwas anderes bieten als ein Konzert. Man ist auf der Bühne ja nie so perfekt wie auf dem Album. Auf der Bühne kommt es auf etwas anderes an: Präsenz und Spontaneität. Da verändern wir manchmal Melodielinien oder haben Gastmusiker dabei.“ Produziert wurde goodLife im Kölner One And One Studio. 36 Tage Aufnahmesession und zwei Wochen Mix ließen die Band eine gute Zeit haben - beste Voraussetzungen für ein mit Spielfreude eingespieltes Album-Debüt. Es lohnt sich, einen Blick auf die Texte zu werfen, die über das übliche Junge-Mädchen-Thema hinausgehen und eine Band innerhalb einer Auseinandersetzung mit der Welt zeigen. „Ich schreibe viele Texte aus meiner Erfahrung oder spiele Situationen durch und lasse in meinem Kopf einen Film ablaufen,“ erklärt Marek. „So Blind zum Beispiel beschreibt einen Typen, der auf seine Karriere fixiert ist und seine Familie und seine Gefühle vernachlässigt. Also genau das, was ich nie werden will. Rain dagegen spielt eine ganz andere Situation durch, in der ich mir vorstelle, dass ich einen Menschen verliere, der mir sehr nahe steht. Vor kurzer Zeit kam ein guter Freund von mir tatsächlich bei einem Autounfall ums Leben. Der Song ist wie eine Brücke, ihn nie zu vergessen. Und außerdem mein persönlicher Lieblingssong vom Album.“ Close Your Eyes ist ein Plädoyer für die altmodischen Kommunikationsform „Reden“ - sich weniger auf moderne Technik verlassen, sondern sprechen und zuhören, denn Zuhören ist der Weg unter die Oberfläche. „Ich glaube, der blinde Mann hat mehr Menschenkenntnis als der Sehende. Weil er mehr hört.“ Zu den weiteren Themen gehören auch politische Strukturen. So thematisiert Run das verkantete Verhältnis zwischen Palästina und Israel, wo Stolz und Ehre über der Vernunft stehen und der Glaube an Vergebung und Toleranz ausgestorben scheint. The Calculated Risk entstand während des Irak-Konfliktes und stellt fest, dass ein Land schwer als Befreier akzeptiert werden kann, wenn es Städte bombadiert; Smiling ist deadLines definitives Statement zu Mainstream und Individualismus: „Dieses ganze Superstar-Getue hat mich genervt,“ führt Marek aus. „Jeder ist ein Superstar. Wir alle sind die unbekannten Superstars. Die meisten Leute haben viel mehr zu bieten als so ein massenkompatibler Typ.“ deadLine sind eine Band, die macht, woran sie Spaß hat. Musik, die untrennbar zu ihrem Leben gehört. Und das ist Musik für alle, die bei fetten Gitarrenwänden nicht auf Sensibilität und Emotionen verzichten wollen. Die einen guten Song zu schätzen wissen und sich gern mal in weitläufigen Soundpanoramen verlieren. goodLife steht sicher auf eigenen Beinen, egal ob es um Fragilität oder um powerndes Rockbrett geht.

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    Discografie
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    2006
    "Hanging on the Telephone [UKImport]"
    2006
    "Hanging on the Telephone Ep [Vinyl LP]"
    2006
    "Getting Serious/Pic. Lp [Vinyl LP]"
    2005
    "Getting Serious"
    2005
    "Mind the Step [UKImport]"
    2005
    "Getting Serious [Vinyl LP]"
    2005
    "Getting Serious"
    2005
    "Out of Luck"
    2004
    "More to It"
    2004
    "Back for More"
    2004
    "Dissident"
    2004
    "More to ItPicture Lp [Vinyl LP]"
    2004
    "Any Fate But Submission"
    2004
    "Down By Law [USImport]"
    2003
    "Talk to Me"
    2003
    "Dissident"
    2003
    "Back for More [Vinyl LP]"
    2003
    "Goodlife [Vinyl LP]"
    2003
    "Goodlife"
    2003
    "Back for More"
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    Everywhere you turn in the music industry these days, people will tell you that music is in crisi...
    Songtexte deadLine
    Last Night, Talk to me, Everlasting Joke,
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