David Coverdale

David Coverdale gehört seit nahezu dreißig Jahren unbestritten zu den wichtigsten und erfolgreichsten Rocksängern der internationalen Musikszene. Ob als Frontmann der Mark III-Besetzung von Deep Purple, als Gründer und Oberhaupt von Whitesnake oder in Kooperation mit Led Zeppelins Jimmy Page: Was immer er anfängt reicht fast zwangsläufig zu Gold (und zu mehr). Mit Into The Light veröffentlicht er nun sein erstes Soloalbum, und öffnet damit ein neues, überaus spannendes Kapitel seiner ereigni...

Steckbrief
Name:
David Coverdale
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David Coverdale Lyrics
LOVE IS BLIND Coverdale Slick Doug Bossi acoustic g Earl Slick acoustic g Mar...
DON T YOU CRY Coverdale Doug Bossi g voc Earl Slick slide g g Dylan Vaughan g...
CRY FOR LOVE Coverdale Bossi Slick Doug Bossi g voc Earl Slick g David Coverd...
Biografie David Coverdale

David Coverdale gehört seit nahezu dreißig Jahren unbestritten zu den wichtigsten und erfolgreichsten Rocksängern der internationalen Musikszene. Ob als Frontmann der Mark III-Besetzung von Deep Purple, als Gründer und Oberhaupt von Whitesnake oder in Kooperation mit Led Zeppelins Jimmy Page: Was immer er anfängt reicht fast zwangsläufig zu Gold (und zu mehr). Mit Into The Light veröffentlicht er nun sein erstes Soloalbum, und öffnet damit ein neues, überaus spannendes Kapitel seiner ereignisreichen Karriere. Vor drei Jahren beendete Coverdale nach genau 20jährigem Triumphzug rund um den Globus die Ära Whitesnake. Eine Epoche, die ihm Erfolg, Anerkennung und über viele Jahre auch künstlerische Erfüllung brachte, die er jedoch zuletzt als zu enges Korsett für seine weiteren musikalischen Visionen empfand. "Die Reputation von Whitesnake war einfach zu dominant, als dass ich unter diesem Namen neue musikalische Vorstellungen hätte realisieren können", sagt er. "Jedesmal, wenn die Veröffentlichung eines weiteren Whitesnake-Albums anstand, hatten die Fans bereits im Vorfeld dermaßen konkrete Vorstellungen, wie die Musik zu sein hatte, so dass ich mich künstlerisch einfach nicht hätte weiterentwickeln können. Das Image der Band war größer als der Inhalt, ich trat künstlerisch auf der Stelle." Mit dem Live Acoustic-Opus Starkers In Tokyo schloss er dieses Kapitel seiner Laufbahn, und widmet sich nun neuen, aufregenden Herausforderungen. Into The Light ist so gesehen Coverdale pur, kein in irgendein enges Korsett außenstehender Erwartungshaltungen gezwängtes Rockalbum, sondern ein Werk, dass aus der Sicht seines Erschaffers längst überfällig war. "Es sind einige Songs auf diesem Album, die bis weit zurück in die Whitesnake-Phase reichen, die aber niemals so richtig zur Band gepasst hatten, und deshalb zunächst in einer Schublade gelandet waren. Andere dagegen sind brandneu, und wurden tatsächlich erst im Anschluss an die Abschiedstournee von Whitesnake geschrieben." Speziell die neueren Songs entstanden in einer entspannten Atmosphäre, in Coverdales Haus, gewissermaßen im Kreise seiner Familie. "Oft ist es das erste, was ich an einem Tag mache", erklärt er. "Bevor ich irgend etwas anderes tue, nehme ich meine alte Gibson Gitarre zur Hand, stöpsle sie in einen kleinen Verstärker, und spiele einige Akkorde. Dann summe ich dazu, und schaue, ob mir etwas Brauchbares einfällt. Es steckt eine indische Philosophie dahinter, die besagt, dass die erste Tat eines Tages etwas Kreatives sein sollte." Dieser Philosophie folgend hat Coverdale ein brillantes Album mit elf packenden Songs produziert, die seine komplette stimmliche Bandbreite ausloten, und dabei gleichzeitig melodisch wie auch rockig klingen. "Die Wurzeln aller Stücke sind Soul und Blues", charakterisiert er die stilistische Grundausrichtung sämtlicher Kompositionen. Der Titeltrack, gleichzeitig Opener des Albums, verknüpft auf packende Weise Rockmusik mit Blues-Feeling, und orientiert sich hinsichtlich des Gitarrensounds an Jimi Hendrix. "Es ist in der Tat eine Hommage an Hendrix", verrät Coverdale. "Ich verehre ihn, außerdem konnte ich mit Mike Finnigan einen Organisten für dieses Album gewinnen, der auf Hendrix´ Electric Ladyland gespielt hat. Dieses Stück habe ich schon ewig in der Schublade, aber keiner der jeweiligen Whitesnake-Gitarristen konnten das gewünschte Hendrix-Feeling umsetzen, nicht einmal Jimmy Page. Erst jetzt fand ich mit Earl jemanden, der das Lick so spielt, wie ich es all die Jahre im Ohr hatte." Coverdale spricht von Earl Slick, der Fachleuten aufgrund seiner erfolgreichen Zusammenarbeit mit David Bowie und seiner eigenen Earl Slick Band kein Unbekannter sein dürfte. Mit dem direkt folgenden ´She Give Me` besinnt sich Coverdale auf seine musikalische Sozialisation, auf das, was ihn als jungen Musiker besonders geprägt hat. "Ich verarbeite in diesem Song Einflüsse von T. Rex und Led Zeppelin, von den Who über die Dave Clarke Five bis hin zu James Brown", verrät er. Federführend ist in diesem Song erneut die prachtvolle Saitenarbeit der beiden Gitarristen Slick und Doug Bossi. Der wohl rockigste Songs des gesamten Albums hört auf den Namen ´Slave`, und besitzt sicherlich die engste Verbindungslinie zu Whitesnake. "Ein Song, der wie geschaffen ist für jene Art Stripperinnen, die um eine Stange herum tanzen", schmunzelt Coverdale. Die Nummer `Don´t Lie` wiederum komponierte er ursprünglich auf dem Keyboard. "Als die Akkorde standen, bat ich Earl, ein passendes Gitarrenarrangement dazu zu suchen. Nachdem er etwas Passendes gefunden hatte, war für mich sofort klar: forget the keyboards", erläutert er die rockigen Direktiven des Songs. Das Album endet mit dem intimen ´Wherever You May Go`, einer sensiblen, überaus besonnenen Kompositionen, bei der Coverdale im Duett mit Linda Rowberry singt. Coverdale zeigt sich begeistert von der erst 18jährigen, bis dato noch ziemlich unbekannte Sängerin. "Sie ist die Freundin von Bjorn Thorsrud, der mir als Engineer und Co-Produzent bei der Realisation des Albums sehr geholfen hat. Linda is an earth born angel!" Abgerundet wird Into The Light mit einem Bonustrack, der Whitesnake-Fans bekannt sein dürfte: ´Too Many Tears` befand sich bereits auf Restless Heart, erfährt hier aber eine andere, innigere Grundstimmung. "Der Song hat in der neuen Version einen persönlicheren, intimeren Charakter. Die aktuelle Fassung zeigt noch deutlicher den melancholischen Charakter, den das Stück hatte, als ich es komponierte." Neben Earl Slick, Doug Bossi und Mike Finnigan konnte Coverdale auf die tatkräftige Unterstützung von Bassist Marco Mendoza (Ex- Blue Murder, Thin Lizzy) zurückgreifen. Am Schlagzeug saß mit Denny Carmassi ein guter Freund des Hauses, der auch bereits auf Restless Heart mitgewirkt hat. Zudem fügten James Sitterly und sein Little Elmo Strings den Songs ´Wherever You May Go` und ´Love Is Blind` ein original Streicher-Arrangement hinzu. Produziert wurde Into The Light von Coverdale höchstpersönlich, gemischt hat das Album John X Volaitis. David Coverdale befindet sich also auf neuen Pfaden, die sich auch bereits in dem Albumtitel ausdrücken. "Der Name Into The Light besitzt etwas Großes, Optimistisches, und besagt, dass etwas aus der Dunkelheit hervorkommt", erklärt er. "Ich spreche nicht gerne über die Vergangenheit, sie ist vorbei. Ich lebe im Hier und Jetzt. Dieses Album ist neu, genauso wie meine gesamte Karriere momentan einen Neuanfang macht."

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    Discografie
    ""
    2003
    "White (Bonus"
    2003
    "Whitesnake/Northwinds"
    2003
    "Northwinds +2 [Ltd. Papersleeve"
    2003
    "Whitesnake [Ltd. Papersleeves]"
    2002
    "Into the Light"
    2002
    "Love Is Blind"
    2002
    "Early Years Best [Japan]"
    2001
    "Coverdale/Page"
    2001
    "Love Is Blind"
    2000
    "Into the Light"
    2000
    "White Snake [UKImport]"
    2000
    "Northwinds"
    2000
    "Into the Light"
    2000
    "White Snake"
    2000
    "Northwinds [UKImport]"
    1999
    "Too Many Tears"
    1998
    "Don'T Fade Away"
    1997
    "Restless Heart"
    1990
    "Northwinds"
    1990
    "Northwinds [Musikkassette]"
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    Songtexte David Coverdale
    Love is blind, Cry for Love, Don t you cry, Into the light, Don t lie to me, Midnight blue, Livin...
    Alben David Coverdale
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