Über den Musikstil von Chris De Burgh findet man unterschiedliche Angaben. Teilweise ist da von Art-Rock oder auch Progressive-Rock zu lesen - zwei Definitionen, die wir so nicht teilen können. Denn zum Einen ist der Begriff Art-Rock schwammig gewählt (Art im Sinne von Kunst? oder im Sinne von Ab-art?), zum Anderen kann von progressiven Rock beim Iren gar nicht die Rede sein. Keines der 15 Alben war wegweisend oder gar seiner Zeit voraus. Fällt also auch dies Adjektiv. Bleibt Rock, trifft d...
Über den Musikstil von Chris De Burgh findet man unterschiedliche Angaben. Teilweise ist da von Art-Rock oder auch Progressive-Rock zu lesen - zwei Definitionen, die wir so nicht teilen können. Denn zum Einen ist der Begriff Art-Rock schwammig gewählt (Art im Sinne von Kunst? oder im Sinne von Ab-art?), zum Anderen kann von progressiven Rock beim Iren gar nicht die Rede sein. Keines der 15 Alben war wegweisend oder gar seiner Zeit voraus. Fällt also auch dies Adjektiv. Bleibt Rock, trifft den Kern aber auch erst, wenn ein weiches "Soft" davorgesetzt wird. Da haben wir's dann. Soft-Rock, degressiver Soft-Rock; der seiner Zeit immer nachhinkt, sich aber auch nicht anschickt, sie einholen zu wollen. In seiner Heimat Irland war Chris De Burgh (geboren 1948 in Buenos Aires, Argentinien) mit dieser Musik nie sonderlich erfolgreich. Auch in den USA verkaufen sich seine Platten seit jeher schlecht; nur das restliche Europa, insbesondere Norwegen, und Südamerika gönnten dem Sänger und Songwriter über einen längeren Zeitraum vordere Chartplätze. "Flying", eine seiner ersten Singles, hielt sich rund vier Monate in den brasilianischen Hitparaden. Als Musiker aktiv ist De Burgh seit 1974. In den Anfängen unterstützte er noch Supertramp und konnte sich während der Zeit bereits eine kleine Fangemeinde aufbauen. Weltweite Hits hatte er 1982 mit "Don’t pay the Ferryman" und "Lady in Red" vier Jahre später - für Schlagzeilen sorgte danach allerdings weniger seine Musik (trotz weltweiter Verkäufe von über 40 Millionen Platten) und mehr sein Liebesleben. Die angebliche Affäre während einer seiner Tourneen in Südafrika wurde vom Management allerdings schnell dementiert. Hätte auf den Ehemann und dreifachen Vater auch kein gutes Licht geworfen... 1999 Quiet Revolution 1998 Power Of Ten 1997 The Love Songs Album 1995 High On Emotion - Live From Dublin 1994 This Way Up 1991 Live in Concert 1988 Flying Colours 1986 Into The Light 1984 Man On The Line 1982 The Getaway

