Manche Redensarten bewahrheiten sich immer wieder auf´s neue: Früh übt sich, denn gut Ding hat Weile! Das wären zwar gleich zwei auf einmal, doch in unserem Fall darf man ruhig dick auftragen. Schon im Teenagealter wurde der in Montreal geborene Sänger Carl Henry aus der Kirche seines Gospel Chors ins Studio geholt, um seine stimmliches Talent nicht nur dem lieben Gott, sondern auch dem Rest der Welt zu präsentieren. Doch Carl auf einen gemeinsamen Nenner mit regulären Popkünstlern zu bringe...
Manche Redensarten bewahrheiten sich immer wieder auf´s neue: Früh übt sich, denn gut Ding hat Weile! Das wären zwar gleich zwei auf einmal, doch in unserem Fall darf man ruhig dick auftragen. Schon im Teenagealter wurde der in Montreal geborene Sänger Carl Henry aus der Kirche seines Gospel Chors ins Studio geholt, um seine stimmliches Talent nicht nur dem lieben Gott, sondern auch dem Rest der Welt zu präsentieren. Doch Carl auf einen gemeinsamen Nenner mit regulären Popkünstlern zu bringen würde dem Facettenreichtum dieses soul-, dancehall- und reggaebeeinflussten Mannes nicht gerecht. Bereits zwei seiner Singles waren in den Billboard Charts der U.S.A., 2003 und 04 war er für den kanadischen Grammy nominiert, doch von Höhenflug kann bei diesem bodenständigen Künstler ganz und gar nicht die Rede sein: „Es ist schön unter den besten zu sein, doch so lange man eine Leidenschaft für etwas hat, macht man es so oder so. Erfolg ist nur die Glasur auf dem Kuchen.“ Eine recht dicke Glasur für den Mann mit der sanften Stimme, die in auffälligem Kontrast zu seiner kraftvollen Gesangsstimme steht. Höchste Zeit, dass sein Name auch hierzulande die Bedeutung erlangt, die andere Kollegen wie Kevin Lyttle, Sean Paul oder Wayner Wonder schon genießen. Mit seiner ersten Single „ Homie´s Girl“ - mit der er dieses Jahr wie bereits erwähnt für den kanadischen Juno Award in der Kategorie für die beste Reggae Single nominiert ist – sollte es dem 25-jährigen Quebecer gelingen, sich in die Riege eben genanter Herren einzureihen. In diesem Song erzählt uns der junge Mann von der – für den Otto-Normal-Verbraucher recht auswegslosen -Situation, sich in die Dame seines besten Freundes verguckt zu haben. Allerdings kommt das Ganze mit der Leichtigkeit eines karibischen Buntfalters herüber. Produziert von Shaggy´s Big Yard Camp Team ist diese Nummer prädestiniert, um die zahllosen Outdoor Events und langen Nächte mit warmer Brise in die korrekte Stimmung zu bringen. Mit dem Feel-Good Vibe einer Beach Party und dem Drive eines brandneuen Sportcoupe´s auf dem Kingston Boulevard steigt die Feier fast schon automatisch beim einlegen in den CD Spieler. Der eingängigen Melodie und dem gutgelaunten karibischen Vibe von „Homie´s Girl“ können sich höchstens Benutzer von Hörgeräten entziehen. Frisch und frech dürfen diesen Sommer die Hüften geschwungen werden und Carl Henry darf auf seinem Kuchen eine weitere Glasurschicht draufpacken. Die hat der Mann sich auch redlich verdient! (Especially) Ladies and Gentlemen – Give it up for Carl Henry!

