Nebraska ist als einer der langweiligsten Flecken in den USA bekannt. Endlose, im Wind wogende Kornfelder, unterbrochen nur von vereinzelten Farmen und Baumgruppen prägen das Bild, das in den Köpfen vorherrscht. Doch seit Anfang der 90er Jahre gibt es in Omaha, Nebraska das Indie-Label Saddle-Creek, welches zahlreiche Bands der lokalen Szene weit über Nebraska hinaus bekannt macht. Eine dieser jungen, erfolgreichen Gruppen nennt sich Bright Eyes. Genauer gesagt ist es Multiinstrumentalist Con...
Nebraska ist als einer der langweiligsten Flecken in den USA bekannt. Endlose, im Wind wogende Kornfelder, unterbrochen nur von vereinzelten Farmen und Baumgruppen prägen das Bild, das in den Köpfen vorherrscht. Doch seit Anfang der 90er Jahre gibt es in Omaha, Nebraska das Indie-Label Saddle-Creek, welches zahlreiche Bands der lokalen Szene weit über Nebraska hinaus bekannt macht. Eine dieser jungen, erfolgreichen Gruppen nennt sich Bright Eyes. Genauer gesagt ist es Multiinstrumentalist Conor Oberst, der als Songwriter unter dem Namen Bright Eyes seine Melodien und Texte zum Besten gibt. Für die Aufnahmen und Auftritte sucht Oberst immer wieder neue Formationen aus seinen Musikerfreunden in Nebraska zusammen, so dass die Besetzung der Band lediglich in Person Conor Obersts konstant ist. Dieser ist gerade einmal 20 Jahre alt und kann schon auf ein halbes Dutzend veröffentlichter Tonträger blicken. Als Zehnjähriger machte der kleine Conor seine ersten Aufnahmen mit dem heimischen Kassettenrecorder. Mit seiner Band Commander Venus brachte Oberst dann das erste Album auf einem unbekanntem Label heraus, bevor er mit 17 Jahren das Projekt Bright Eyes startete. Innerhalb dreier Jahre schuf die Gruppe drei Alben, eine EP und ein paar Singles. In den USA schon längst ein Begriff, schaffte die Band mit ihrem drittem Album "Fevers and Mirrors" (2000) auch den Sprung über den großen Teich. Kurz nach Erscheinen ihrer Scheibe auf dem europäischen Markt folgten einige Auftritte auf dem alten Kontinent, welche ihre Musik auch in unseren Breiten bekannt machte.In den Konzerten und auf den Alben der Bright Eyes bekommt der Zuhörer gefühlvolle und melodische, meist akustisch gespielte Nummern dargeboten. Conor Oberst zelebriert dabei einen zutiefst melancholischen Stil und singt mit zittriger Stimme von Herzschmerz, Unglück und Selbsthass. Nach dem dritten Album wird Conor Oberst nun schon von Vielen als begnadeter Songwriter gefeiert. Um diesen Anspruch gerecht zu werden wird das "Wunderkind" allerdings noch ein paar gute Songs schreiben müssen. 2000 Fevers and Mirrors 1998 Letting off the Happiness 1998 A Collection Of Songs Written and Recorded

