Big Moe

Spricht man von stilprägenden Rap-Acts, dann meint man meist die HipHop-Communities an der Ost- und Westküste der USA. Aber auch an anderen Orten Nordamerikas werden neue Seiten im Buch innovativer HipHop-Musik aufgeschlagen, etwa in Texas, das mit Scarface, Geto Boys, DOC, UGK und DJ Screw einige legendäre Rap-Künstler beheimatet, die es zu nationaler, wenn nicht sogar internationaler Berühmtheit gebracht haben. Auf dem Sprung ganz nach oben ist der schwergewichtige Big Moe. Das Gründungsmi...

Steckbrief
Name:
Big Moe
Musikrichtung:
Gründung:
Mitglieder:
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Big Moe Lyrics
Big Moe Well ain t no plex with the East and the West and plenty drink for y...
Hook Roll candy red candy red turns heads Banging my Screw baby While these ...
Chorus 2x It s the Barre baby huh The Barre baby who The Barre baby what The...
Biografie Big Moe

Spricht man von stilprägenden Rap-Acts, dann meint man meist die HipHop-Communities an der Ost- und Westküste der USA. Aber auch an anderen Orten Nordamerikas werden neue Seiten im Buch innovativer HipHop-Musik aufgeschlagen, etwa in Texas, das mit Scarface, Geto Boys, DOC, UGK und DJ Screw einige legendäre Rap-Künstler beheimatet, die es zu nationaler, wenn nicht sogar internationaler Berühmtheit gebracht haben. Auf dem Sprung ganz nach oben ist der schwergewichtige Big Moe. Das Gründungsmitglied der Screwed Up Click, einer MC-Crew, die auf DJ Screws berühmten Mix-Tapes freestylt, zählt seit geraumer Zeit zu den größten Talenten in Houstons blühender Undergroundszene. Dank seiner einzigartigen Kombination von atemberaubenden Rap-Kanonaden und geschmeidigen Gesangseinlagen ist Big Moe zu einem der bekanntesten Independent-Artists der Südstaaten avanciert. Sein Debütalbum "City Of Syrup" verkaufte sich über 200.000 mal, und wenn es um Gastauftritte geht, gibt es derzeit kaum einen begehrteren Rapper in Texas. Aus gutem Grund: Jedes HipHop-Album, auf dem "feat. Big Moe" prangt, verkauft allein in Houston automatisch 20.000 Einheiten mehr als üblich. Mit der Veröffentlichung des neuen Albums "Purple World" macht Big Moe nun den entscheidenden Schritt nach vorn. Tracks wie das schwerkalibrige aber trotzdem herrlich entspannte "Purple Stuff" (die Bezeichnung für den unseligen Mix aus Hustensaft und Sprite), die Ohren durchpustende Clubhymne ""Thug Thang", der hypnotische Kopf-Nicker "Cash" mit seinem pulversierenden Bass-Motiv und die samtene Ballade "Confidential Playa" (feat. Ronnie Spencer) sind Paradebeispiele eines höchst anregenden HipHop/R&B-Cocktails, der nicht nur hartgesottene HipHop- und Black-Music-Fans begeistern dürfte. Geboren und aufgewachsen im Süden Houstons, im berüchtigten dritten Bezirk, einem Ort, den er selbst als ein "typisches Ghetto" beschreibt, entging Big Moe nur wegen seiner Liebe zur Musik der üblichen Ghetto-Karriere. Seine ersten Schritte auf dem musikalischen Parkett machte er als Sänger der R&B Band Second Verse. Volle acht Jahre lang, von 1990 bis 1998, erlebte die Gruppe alle Höhen und Tiefen einer lokalen Berühmtheit. "Als uns Chris Morris, der mit den New Jersey Nets gespielt hatte, unter Vertrag nahm, sah es so aus, als ob wir auch außerhalb Houstons erfolgreich werden könnten", erinnert sich Moe. "Doch dann ging einiges schief und alles ging den Bach runter." Nachdem sich die Band aufgelöst hatte, betrachtete Moe seine Musikkarriere als beendet. Er nahm einen Job als Rausschmeißer in einem populären Nachtclub in Houston an. Doch das Schicksal schlägt manchmal Kapriolen. Denn in eben jenem Club lernte er Houstons König der Mix-Tapes, den im letzten Jahr an einer Überdosis Kodein verstorbenen DJ Screw, kennen, der ihn ins Rampenlicht zurückführte. "Immer wenn DJ Screw im Club Platten auflegte, schleppte ich seine Boxen", erzählt Big Moe. "Eines Tages spielte er mir ein Demo seines neuen Albums vor, ein Instrumentalstück, zu dem ich spontan zu singen und rappen begann. Screw war sehr angetan, und fragte mich, ob ich nicht auf dem Album mitmachen wollte. Das war der Anfang." Als Screws Klassiker "3 In The Morning" erschien, wollte jeder wissen, wer der Typ sei, der "Sipping On Codeine" mit seiner Stimme veredelte. Kurze Zeit später war Big Moe mit seiner einzigartigen Song- und Rap-Kombination regelmäßig auf Screws Mix-Bändern zu hören. Gleichzeitig eroberte er die Bühnen der Stadt und gewann die Herzen einer großen, loyalen Fan-Gemeinde. Klar, dass nun Angebote von Plattenfirmen nicht lange auf sich warten ließen. Das Rennen machte Houstons heißeste neue Plattenfirma, "Wreckshop Records". Das erste Resultat der Zusammenarbeit zwischen D-Recks Company und Big Moe war das Debütalbum "City Of Syrup", das sich im Millenniumsjahr zum größten HipHop-Erfolg in der Geschichte von Texas seit dem Klassiker der Geto Boys "Grip It On That Other Level" von 1990 entwickelte. "City Of Syrup" und andere aufsehenerregende Wreckshop-Veröffentlichungen weckten das Interesse der Majors an einer Zusammenarbeit mit D-Recks visionärem Independent-Label. Die Wahl fiel auf Priority/Capitol, die mit Master P's No Limit Label in den 90ern phänomenale Erfolge feierten. Diese Tradition werden Priority nun mit "Purple World" mit Sicherheit fortsetzen. Denn Big Moes von Wreckshops Haus-Produktionsteam, Noke D. und Salih, betreutes zweites Album präsentiert höchst vielseitigen HipHop mit G-Funk- und R&B-Akzenten sowie einer gesunden Dosis Old School Charme. Musik, die wie geschaffen ist, ihren Erfinder, Big Moe, in den HipHop-Olymp zu katapultieren. It's a Moe's Moe's world - Purple World!

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    Discografie
    ""
    2004
    "Rooster Soup"
    2004
    "City of Syrup"
    2004
    "Classics, Vol. 1"
    2003
    "Moe Life: Chopped and Screwed"
    2003
    "Moe Life"
    2002
    "Memphis Gangsta Walkin Vol. 1"
    2002
    "Purple World"
    2002
    "Purple World"
    2001
    "Bootleggers Blues"
    2001
    "City of Syrup: Wreckchopped and Screwed [Musikkassette]"
    2001
    "City of Syrup: Wreckchopped and Screwed [USImport]"
    2000
    "City of Syrup [Musikkassette]"
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    Weitere Interpreten
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    Songtexte Big Moe
    Bang Screw, Roll Candy Red, Barre Baby, We Da Shit , Purple Stuff, Choppas, I Wonder, City of Syr...
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