Die Beatsteaks haben sich mehr oder weniger dem melodischen Punkrock verschrieben. Was auf dem Debutalbum der Band noch ziemlich rauh und ungeschliffen klang, wurde auf dem 98er- Werk "Launched" song- und soundtechnisch mächtig aufgebessert. Der bandeigene Sound reduziert sich jedoch nicht, wie jetzt vermutet werden könnte, auf ewig gleiche Tralala-Geschichten; auch Hardcore-Elemente oder ruhigere Töne finden sich im Soundgefüge ein.Stilistisch ähneln sie aber schon den zahlreichen Bands aus ...
Die Beatsteaks haben sich mehr oder weniger dem melodischen Punkrock verschrieben. Was auf dem Debutalbum der Band noch ziemlich rauh und ungeschliffen klang, wurde auf dem 98er- Werk "Launched" song- und soundtechnisch mächtig aufgebessert. Der bandeigene Sound reduziert sich jedoch nicht, wie jetzt vermutet werden könnte, auf ewig gleiche Tralala-Geschichten; auch Hardcore-Elemente oder ruhigere Töne finden sich im Soundgefüge ein.Stilistisch ähneln sie aber schon den zahlreichen Bands aus dem sonnigen Kalifornien, die hierzulande ja auf eine mächtige Fanschar verweisen können. Die selbsternannte Live-Band ist denn auch meistens "on the road". Ob sie mit lokalen Kollegen wie Mad Sin oder internationalen Bands Marke Bloodhound Gang oder No Use For A Name zum Tanz aufspielen, interessiert die Beatsteaks nicht, solange sie ihre Partypackung nur zahlreichen Maniacs schmackhaft machen können. Nach einem erfolgreichen Abschneiden beim Europa-Ableger der legendäre "Warped Tour", Touren mit den Hosen und Pennywise, erscheint im Januar 2002 das dritte Album "Living Targets". Darauf sind die Hardcore-Tage endgültig gezählt, es regiert der gute alte Rock. Straff produziert versuchen die Berliner Rock-Kings nun auch außerhalb der Hardcore-Szene Freunde zu gewinnen. Mit dem neuen Album ist dies wohl kein frommer Wunsch mehr.2002 Living Targets1999 Launched1997 48/49

